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Der schwedische Regisseur Ingmar Bergmann ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Für sein Lebenswerk erhielt er 1970 einen Oscar. Mit seinen über 60 Filmen, darunter Welterfolge wie «Szenen einer Ehe» oder «Fanny und Alexander», galt Bergman als einer der bedeutendsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Er ist der einzige Träger der «Palme der Palmen» von Cannes. Der Ehrenpreis war ihm 1997 verliehen worden. In Deutschland machte er 1963 Schlagzeilen als sein Film " Das Schweigen" in die Kinos kam. Bergmans Werk wurde von vielen als Kultfilm gefeiert und führte zu einem der größten Skandale der 60iger Jahre. Der Film enthält zwei Koitusszenen und eine Szene, in der eine Frau sich selbstbefriedigt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte der Film elf Millionen Zuschauer. Ich war damals 12 Jahre alt und durfte diesen Film natürlich nicht sehen... aber ich habe schon mitbekommen, wie die Erwachsenen sich ständig hinter vorgehaltener Hand darüber unterhielten und empörten. Viele Jahre später habe ich mir diesen Film dann angesehen und muss sagen : ein sehr guter Film - beeindruckend - wirklich schade, das dieser Film oft auf diese Szenen reduziert wurde. Allerdings, wer auf diese Szenen spekulierte wurde bitterlich enttäuscht - so etwas lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor.. so etwas ist heute schon in TV Filmen an der Tagesordnung - ob man es mag oder nicht. Mir persönlich gefielen allerdings seine Filme " Szenen einer Ehe" (1973) mit Liv Ullmann und "das Schlangenei" (1977) weitaus besser. wieder ist ein ganz grosser von uns gegangen... " Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen. “ Ingmar Bergman