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Hamburgs Beamte leben gefährlich... titelte heute meine Lokalzeitung. " Noch nie lebten städtische Bedienstete so gefährlich wie heute. 1764 Fälle von Beleidigungen, Bedrohungen oder körperlicher Gewalt mussten Hamburgs Behördenmitarbeiter 2006 über sich ergehen lassen. Dazu kamen 1268 Beleidigungen und Angriffe auf Mitarbeiter der für Hartz-IV- zuständigen Arbeitsgemeinschaft, sodaß die Zahl der Übergriffe zusammengerechnet mit 3032 ein Rekordniveau erreichte. Registriert wurden neben Beleidigungen Angriffe mit Messern, Flaschen, zerbrochenen Glühbirnen, Stühlen, Füllfederhaltern, Zigaretten, Inline-Skates und gebrauchten Spritzen... Mitarbeitern wurden Türen vor den Kopf geknallt oder sie wurden mit Knüppeln und Fahrradpumpen bedroht. Als Ursache für die Angriffe nennt der Senat eine "geringe Frustrationstoleranz" etwa bei der Verweigerung beantragter Leistungen oder eine überzogene Erwartungshaltung. Bei den Übergriffen auf die Arge-Mitarbeiter spiele oft Alkohol eine Rolle - manche Jugendliche seien oft gar nicht mehr in der Lage sich gewaltfrei zu äussern oder auseinanderzusetzen.. In den meisten Fällen werden die Behördenmitarbeiter auch persönlich für die Verweigerung von Leistungen verantwortlich gemacht. " (Quelle: BZ) Ich finde es einfach unglaublich und empörend... die Zunahme von Gewalt ist erschreckend - fängt in der Schule an und hört im täglichen Leben nicht auf. Wie auch, den Kindern wirds ja anscheinend von den Eltern vorgelebt.. was denken die eigentlich, wo sie sind? Das Schlaraffenland gabs nur im Märchen ..... und wenn man in andere Länder Europas und auch nach Amerika schaut, dann haben wir hier noch ein sehr gutes Sozialsystem.. andere Länder kennen so etwas gar nicht. Mich macht das unheimlich wütend.... und ich würde diesen Leuten die Leistungen ganz streichen.
