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Der Kunde ist Koenig...

einfach nachgedacht

…stimmt ja schon…diese Einstellung sollte man haben, wenn man tagtäglich mit Kunden zu tun hat!   Aber manchmal muß man sich schon schwer zusammenreißen…   Ich stelle mir manche Schlüssel-Situation mit einem Kunden oft im privaten Bereich vor! Versuche, es umzusetzen in ein Gebiet, wo ich als Kunde auftauche…   Wie entscheide, handel und reagiere ich?   Fall Nummer 1:   Wenn ich mich mal selbst als privaten Kunden sehe, der (z.B.) ein Gerät gekauft hat, welches in regelmäßigen Abständen geprüft werden muss! Ich rufe also beim Hersteller an und frage, ob ich es zur Überprüfung einschicken darf und kontrolliere die Adresse!   Wie verpacke ich mein Gerät dann? Doch wohl so, dass es sicher und unbeschadet beim Hersteller eintrifft! … Oder nicht? Tue ich das nicht und es passiert etwas auf dem Transportweg, kann ich nicht hingehen, den Hersteller anrufen und dem dann vorwerfen, dass er mir NICHT gesagt hat, dass ich das Gerät gut und sicher verpacken soll! Und da ICH wüsste, dass ICH in diesem Fall fahrlässig gehandelt habe, würde ICH auch nicht frech und pampig werden!     Fall Nummer 2:   Nehmen wir mal an, ich habe ein Autoradio gekauft! Nur so als Beispiel!   Dieses Radio ist jetzt kaputt! Ich schicke es also zum Hersteller zur Reparatur! Gehe also zur Post, verpacke das Radio und klebe da nur einen Aufkleber mit der Empfänger-Adresse drauf?   Nein – ICH würde ein Begleitschreiben dazu legen, woraus wenigstens meine Adresse hervorgeht und wie man mich ggf. erreichen kann.   Aber mal angenommen, ich hätte also tatsächlich nur die Empfänger-Adresse auf das Paket geklebt und nichts dazu gelegt…   Würde ich dann beim Hersteller anrufen und mich beschweren, dass ich mein Gerät nicht zurück erhalte? Kann ich tatsächlich davon ausgehen, dass der Hersteller weiß, wer ihm das Gerät geschickt hat?   Und wenn ich dann den Hersteller am Telefon habe und dieser nicht weiß, nach welchen Angaben er suchen soll, weil ich nicht wei߅   a)      …wann ich das Gerät überhaupt abgeschickt habe… b)      …welcher Geräte-Typ das genau war (mal angenommen, der Hersteller stellt verschiedene Radios her…)   Also von den fehlenden Begleitpapieren und der fehlenden Adresse mal ganz abgesehen…   Kann ich dem Hersteller dann einen Vorwurf machen? Ich denke, nicht…     Fall Nummer 3:   Ich habe ein Auto und tanke Super bleifrei! Jetzt höre ich plötzlich von Bekannten und Freunden von einem Stoff, wo man sich sagt, dass ich mit diesem auch fahren kann und der ist, mal angenommen, sogar kostenlos!   (ist jetzt sehr weit hergeholt, ist aber erklärend, hat jedoch bis hier hin nichts mit dem Fall direkt zu tun – jedenfalls auf gar keinem Fall das Beispiel mit „kostenlos“ * gg *)   Ich gehe als hin und tanke diesen Stoff! Nach ein paar Wochen ist mein Auto kaputt! Ich wundere mich und lasse es in der Werkstatt untersuchen! Die stellen fest, dass ich mein Auto mit einem total aggressiven, säurehaltigen Stoff betankt habe, der meinen Tank zerfressen hat!   Baue ich mich dann vor der Werkstatt auf und sage „Hey – wie kann so was denn sein? Das hat mir keiner gesagt, dass der Tank nicht säurebeständig ist?“   Nein – das würde ich nicht tun! Ihr?     Fall Nummer 4:   Nehmen wir mal wieder das Auto-Beispiel! Ich habe also ein Auto, welches mir schon seit ein paar Jahren gute Dienste leistet!   Plötzlich höre ich merkwürdige Geräusche! Ich gebe es in die Werkstatt! Die rufen mich nach ein paar Tagen an und teilen mir mit, dass sie nichts finden können! Was für Geräusche das denn genau wären und wann sie auftreten würden, werde ich gefragt! Ich erkläre ihnen das so gut ich kann und warte wieder eine kurze Zeit! Aber die Mechaniker können nichts feststellen! Es gibt keinen Fehler!   Ich kriege also eine Rechnung über die Überprüfungskosten!   Gehe ich dann hin und beschwere mich über die Rechnung, weil ja kein Fehler gefunden werden konnte und das Auto in Ordnung ist?   Nein – das tue ICH nicht! Denn schließlich wurde ja Arbeit geleistet! Das muß ich auch bezahlen!         Also manchmal ist es schon nicht einfach