~Aergerlich~
wenn man mit seinem Nachwuchs bei herrlichem Sonnenschein auf den Stammspielplatz kommt und selbigen erst einmal vom Müll pupertierender Jugendlicher befreien muss. Nein ich hab nix gegen Jugendliche, und ich sehe auch die Problematik hier im Dorf - irgendwo müssen sie ihre Treffpunkte ja finden, wenn Ihnen die Gemeinde hier schon nichts Altersgerechtes bieten kann will. Meinetwegen halt auch auf einem Kinderspielplatz, wenn man sich anständig aufführt und seine Mitbringsel zuhause entsorgt. Aber mein Verständnis hört auf, sobald das Gemeinschaftsgut anschließend aussieht wie eine Müllkippe und zudem Sachbeschädigung vorliegt. Ich kann dieses rücksicht- und gedankenlose Verhalten nicht nachvollziehn. 2 Flaschen Wodka, 2 Flaschen Sangria (die großen Bottles), diverse Bierflaschen, und unzählige Minifläschen von der Sorte Pfläumchen und Co. (Der Altglascontainer befindet sich im übrigen 10 Meter vom Spielplatz entfernt) Zudem leere Zigarettenschachtel und eine Kippenwiese. Die zahlreichen Glasscherben lassen sich ihrer ursprünglichen Herkunft nicht mehr zuordnen. Zudem fand man Spuren von "Welcher Holzbalken wohl zuerst brennt?" und die Spuren waren nicht nur sichtbar, sondern auch noch riechbar! Sohnemann zieht es natürlich magisch zu den Flaschen, mit den man so herrlich im Sand spielen könnte. Aber erst mal wurde der Dreck so gut es ging im Mülleimer entsorgt und zum Spielen ein anderes Fleckchen vom Spielplatz bezogen. Denn selbst wenn ich meinen Sohn nicht barfuss laufen lasse, so eine Glasscherbe kann auch an der Hand böse wehtun. Tizian ist zwar aus dem Alter alles in den Mund zu stecken raus, aber hier spielen täglich genug andere Kleinkinder und die in einem Zigarettenstummel enthaltene Giftmenge kann für ein Kleinkind tödliche Folgen haben. Man könnte ja einen anderen Spielplatz aufsuchen, und wir haben ja eine Menge davon, aber die sehen alle ähnlich schlimm aus. Die Gemeinde kennt die Problematik und sieht wohl offensichtlich keinen Handlungsbedarf, die bauen lieber überflüssige Kreisverkehre um die neugewonnenen Stadtrechte nicht zu verlieren.
